Kartoffelfeuer

Einen der letzten schönen Herbsttage verbrachten wir Zwergenländer in der Blankenbacher Flur und feierten unser traditionelles Kartoffelfeuer.

Es war zugleich der Höhepunkt unserer Aktivitäten zum Thema Erntedank.

Vor allem für unsere Schulkinder war es ein besonderes Ereignis, weil sie beim Anschüren des großen Feuers dabei sein durften.

Gemeinsam schleppten sie das Brennholz heran und warfen es in die Flammen.

Da es in den frühen Morgenstunden noch recht kühl war, konnten sich alle gut am Feuer wärmen.

Zwei engagierte Väter, Matthias Fehringer und Jens Wolf, standen uns mit Rat und Tat zur Seite und gaben auf das Feuer acht, als die Schulkinder den nahegelegenen Wald erkundeten.

Etwas später machten sich auch unsere Vorschüler und Mittleren auf den Weg zur Feuerstelle. Aufsteigender Rauch zeigte ihnen die Richtung.


 

 

 

 

An der Feuerstelle machten wir es uns gemütlich, wir beobachteten die Flammen, wärmten uns, genossen die schöne Aussicht auf den Kahlgrund und hielten eine deftige Brotzeit.

Als die Flammen erloschen waren, warfen wir die, in Alufolie verpackten Kartoffeln in die Glut. Vor Aufregung und Hitze glühten dabei die Kindergesichter.

Die Kartoffeln mussten nun in der Glut garen. Die Kinder vertrieben sich die Wartezeit mit allerlei Wettspielen auf der Streuobstwiese.

Die Vorschüler und mittleren Kinder führten das Märchen vom guten Kartoffelkönig auf und ernteten dafür lauten Beifall.

 

 

Dann war es endlich so weit, die Kartoffeln kamen aus der Glut.

 

Anfangs waren sie noch sehr heiß und wir mussten kräftig pusten. Dann verspeisten wir sie mit großem Appetit und so mancher packte 4 bis 5 der leckeren Knollen.

Für diesen erlebnisreichen Tag möchten wir uns bei Jens und Matthias herzlich bedanken und auch bei Monika Bedel, die uns die guten Kartoffeln spendierte.