Waldtage im Frühling

An unseren Waldtagen schickte uns Petrus zauberhaftes Frühlingswetter und wir konnten miterleben, wie die ersten warmen Sonnenstrahlen die Natur zu neuem Leben erweckte.

 

Am frischen, zarten Grün der Blütenblätter konnten wir uns nicht sattsehen, wenn wir auf dem Waldboden lagen und in den Himmel guckten.

Diesmal entdeckten wir auch vielen kleine und größere Tiere: wir hörten den Specht klopfen und sahen seine Baumhöhle; wir beobachteten wilde Bienen und Hummeln beim Fliegen;  wir gruben Regenwürmer und Tausendfüßler aus und ließen kleine Spinnen und Käfer über unsere Hände laufen.

Als wir beim Graben an unserer „Tunnelrutsche“ einen Feuersalamander entdeckten, war die Freude bei allen groß. Und es sollte nicht der einzige Salamander bleiben. Gut, dass hier bei uns die Natur noch intakt ist!

Bei einer Wanderung zum Waldrand mit angrenzender Wiese sahen wir Ameisen, Schmetterlinge, Spinnen und sogar eine Eidechse.

Auch Förster Hubert hatte seine Handpuppen – Eule und Fuchs – mitgebracht und alle drei konnten uns wieder sehr viel Interessantes vom Leben im Wald berichten.

Da wir immer wieder das selbe Waldstück aufsuchen, fühlen sich unsere Kinder hier schon heimisch. Sie kennen sich gut aus und knüpfen nahtlos an ihr Spiel der vergangenen Waldtage an. Die „Tunnelrutsche“ ist ein beliebter Platz für Ausgrabungen aller Art und das noch unfertige Waldhaus wurde gemeinsam vollendet.

Natürlich wissen die Kinder auch noch, wo der beste Ton zum Matschen und Modellieren liegt. Steine, Stöcke, Blätter, Matsch – mehr brauchen Kinder nicht, um tief in ihre Fantasiewelt einzutauchen. Dabei ist es erstaunlich, wie ansteckend die Begeisterung für die kleinen und großen Wunder des Waldes wirkt.

So viel frische Luft macht natürlich hungrig und deshalb freuten sich alle Kinder immer sehr auf  das Mittagessen, welches Mamas und Omas für uns zubereiteten und in den Wald brachten.

Dafür möchten wir uns sehr herzlich bei Silke Schmitt, Cordula Stahl und Familie Röll bedanken.