Familien-Sommerfest

Am 26. Juni feierten wir Zwergenländer unser Familien-Sommerfest, welches seinem Namen alle Ehre machte: Bei angenehmen frühsommerlichen Temperaturen und weiß-blauem Himmel waren alle Kinder mit ihren Eltern, Großeltern und Verwandten gekommen, um gemeinsam zu feiern.

Die Aufführung der Kinder war der Höhepunkt des Tages und ein Besuchermagnet, der Schaulustige aus Nah und Fern anlockte.

Alles drehte sich diesmal um das „Wunder des Lebens“. In seiner Festpredigt räumte Herr Pfarrer Jasniewicz ein, dass schon viele erwachsene und kluge Leute darüber dicke Bücher geschrieben hatten. Aber wir Zwergenländer waren beim Ausbrüten und Aufziehen unserer Hühnerküken ganz nah am Wunder des Lebens dran gewesen, hatten unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse gesammelt und viele Lebenserfahrungen gemacht.


Schon beim Einzug der Kinder wurden die lustigen und fantasievollen Küken- und Hühnerkostüme bestaunt und bejubelt.

Auf sehr kreative Weise gaben wir nun einen Einblick in unser Jahresthema: „Das Projekt Kükenglück“. Dabei schlüpfte Bastian in die Rolle des Geflügelzüchters Karl Otto Koch aus Geiselbach und brachte dem Forscherteam ausgesprochen große Hühnereier mit, welche nach der sogenannten pränatalen Diagnostik ihren Platz in der Brutmaschine „Kükenglück“ fanden.

Leos Spieluhr war noch nicht ganz verklungen, da meldete sich auch schon Nachwuchs an. Viele kleine Küken rutschten aus der Brutmaschine heraus und rührten mit ihrem Tanz die Herzen der Zuschauer an und so manches Tränchen in die Augen. Jetzt hatte das Forscherteam wieder viel zu tun. Zum Hühner-Technosound kehrten und misteten sie aus und waren mit ihren Schubkarren fast nicht zu bremsen. Die Küken wurden schnell größer und die Kiste viel zu eng.

 

Kleine Rempeleien der Küken wurden von Jakob und Jonathan lebensecht nachgespielt. Was bis zu diesem Punkt der Geschichte noch in etwa der Realität entsprach, wechselte jetzt in den Bereich der Fantasie.

 

 

Der Ruf nach „Freiheit“ wurde von Karl Otto erhört. Nach einem mitreißenden Jubeltanz verließen die Junghühner den Kindergarten und fuhren im KVG-Bus zum Geflügelhof. Bei dieser Fahrt konnte sich mancher Zuschauer vor Lachen nicht halten.

Die ankommenden Neulinge wurden vom Hühnervolk argwöhnisch betrachtet. Oberhahn Jonas stellte klar, wer der Hahn im Korb ist und forderte sein Volk auf, sich gut zu präsentieren. Da spielte die Oberhenne Antje die erste Geige, weil sie es kann. Der Rockergockel Henrik brauste auf seinem Rad davon. Warum? Na, born to bee wild. Das Rosa-Huhn Lara entzückte im rosa Federkleid mit ihrem strahlendsten Lächeln. Und natürlich hatte das Ladyhuhn Julia ihr Handy und die Sonnenbrille dabei. Das Cowgirlhuhn Lilli fing sich mit dem Lasso ein Hähnchen ein und der Bayrische Hahn Lenny übte sich im Schuhplattlern. Für so viel Witz und Coolness gab es tosenden Applaus.

 

 

Bei näherem Betrachten konnte man zwischen jungen und alten Hühnern Ähnlichkeiten erkennen und die Verwandtschaft war nicht mehr zu leugnen.

 

Natürlich wollte auch das Forscherteam sehen, was aus dem Nachwuchs geworden war und mit dem KVG-Bus fuhren sie hin.

Sie staunten nicht schlecht, als große und lässig, freche Hühner vor ihnen standen.

Jonathan, Fabian, Antonia und Justin rappten, dass die Kämme wackelten und alle anderen Schulkinder heizten den Zuschauern so richtig ein.

Am Ende der Vorstellung gab es stehenden Beifall und alle Zuschauer waren sich einig: Das war wunderbar!

Wer nun aber echt wissen wollte, was aus unseren Küken geworden war, der konnte sie im unteren Spielbereich des Zwergenlandes bestaunen, denn sie waren extra zum Fest zu Besuch gekommen.

Hier fand auch unsere „Spielstraße“ statt, in der sich natürlich alles um Eier und Hühner drehte. Für das leibliche Wohl war auch diesmal wieder vom Elternbeirat, vielen fleißigen Eltern und Helfern bestens gesorgt worden.

Mit kühlen Getränken, Kaffee und hausgemachten Kuchen und Torten, mit Pommes und Bratwurst vom Holzkohlegrill ließen sich alle Gäste gern verwöhnen und genossen die schöne Atmosphäre im Zwergenland.

Für Spannung und Freude sorgte auch in diesem Jahr wieder unsere Tombola mit ihren tollen Preisen.

Wir Zwergenländer möchten uns bei Herrn Pfarrer Jasniewicz, bei allen fleißigen Helfern, Freunden und Gönnern recht herzlich bedanken. Was wären wir ohne euch!