Aus Eiern werden Hühner

Der Frühling ist immer eine Zeit des Erwachens in der Natur. Neues Leben beginnt.

Im Zwergenland wollten wir Eier bemalen und basteln. Die Sache mit den Hühnereiern interessierte die Kinder aber genauer und sie hatten viele Fragen:

Welches Huhn legt weiße, welches braune Eier ?

Wie kommt das Küken ins Ei ?

Wie geht das mit dem Brüten ?  

Und was war zuerst da, Huhn oder Ei ?

Diesen Fragen wollten wir auf den Grund gehen und suchten in Büchern gemeinsam nach Antworten.

Außerdem baten wir Karl Otto Koch, einen Geflügelzüchter, um Hilfe. Er stellte uns seine Brutmaschine zur Verfügung und schenkte uns zwanzig wunderbare weiße und braune Hühnereier. Und dann begannen wir, zu brüten. So wie es auch die Glucke macht. Regelmäßig wurden unsere Eier gedreht und gelüftet. Die Kinder kontrollierten die Temperatur in der Brutmaschine und beobachteten die Eier. Schließlich entdeckten wir beim Durchleuchten am 7. Tag schon kleine Embryos. Die Kinder wurden immer mehr zu Hühnerforschern und saugten neue Erkenntnisse und Wissen auf. Gegen Ende der Brutzeit wurde die Spannung bei allen Zwergenländern unerträglich. Ach, wenn doch wenigstens ein Küken schlüpfen würde!

Wir staunten nicht schlecht, als am Morgen des 21. Tages sieben Eier Risse und Löcher in den Schalen hatten. Und ganz leises Piepsen war auch zu hören! Über Nacht schlüpften die Küken und waren gesund und kräftig.

Genau an diesem Samstag hatten wir Zwergenländer alle Großeltern zum Oma-Opa-Tag eingeladen.

Große und kleine Leute konnten so unseren Nachwuchs bestaunen und sich an den piepsenden Knäulen kaum sattsehen. Und genau in diesem Moment beobachtete Moritz das Schlüpfen von Küken Nummer 8. Jeden Tag wird unsere Kükenschar von den Kindern besucht und mit Futter, Wasser und Einstreu versorgt. Das Beobachten und liebevolle Streicheln ist jedes Mal ein Erlebnis.

Bis zum Osterfest wollen wir unseren Kleinen noch beim Wachsen zusehen. Dann ziehen sie um, in den Hühnerhof von unserem Karl Otto.

Auf diesem Weg möchten wir uns bei Karl Otto Koch für die tatkräftige Unterstützung bedanken.